47 Grad…

47 Grad…

Nachdem wir in Tehachapi nochmal Trail Angel gespielt haben und einen Hiker zurück zum Trail gebracht haben, ging es auf ins Death Valley.

Nach knapp einer Stunde gab es einen Stop im Walmart wo wir uns neben Essen auch mit einem Cooler aus Styropor, vielen Getränken und Eis eindeckten. Wie sehr wir das an dem Tag noch zu schätzen wissen würden, war uns nicht ansatzweise klar.

Danach ging es weiter und nach einer weiteren Stunde näherten wir uns endlich dem tödlichen Tal. Viel lebt hier tatsächlich nicht, wohnen tut hier auch so gut wie keiner. Aber allein die Aussichten bei der Fahrt waren schon ein Traum. Unser erster Stop waren ein paar Sanddünen, die nicht so ganz ins Bild passten. Schnell aus dem Auto gestiegen, 50 Meter gelaufen, Bilder gemacht und bevor wir den hitzetod erleiden zurück in das klimatisierte Vehikel und eine eisgekühlte Cola. Es ist wirklich unglaublich heiß hier, kein Schatten und nicht die geringste Brise.

Gegen halb 6 erreichten wir einen Campingplatz und ergatterten einen Platz im Schatten, auch wenn das nicht wirklich was gebracht hat bei 47 Grad.

Mal schauen ob wir heute Nacht überhaupt ein Auge zu machen können. Es wird wahrscheinlich die meiste Zeit über 30 Grad haben. Selbst das Wasser auf dem Campingplatz kommt fast kochend aus dem Hahn. Bis dahin helfen weiter kühle Getränke, jetzt ein kühles Blondes.

Dafür, dass es so heiß war haben wir halbwegs gut geschlafen. Kein Zelt, kein Schlafsack nur in Unterwäsche auf der Isomatte. Die anderen camper haben etwas irritiert geschaut, aber egal. Als Hiker ist die Schamgrenze doch deutlich gesunken. Um 5 Uhr morgens machten wir uns auf den Weg noch ein paar Sehenswürdigkeiten anzuschauen, bevor wir gegrillt würden und das frühe Aufstehen hat sich gelohnt.

Danach ging es raus aus dem Death Valley in Richtung Sierras.


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