Ab auf die Straße

Ab auf die Straße

Nach der letzten Nacht im Hostel machte ich mich gegen 10 Uhr auf den Weg zur Autovermietung in der Nähe des Flughafens. Auch wenn das mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in LA ganz gut funktioniert brauchte ich gute 1,5 Stunden bis ich da war.

Als sparsamer Hiker hatte ich ein Auto in der kleinsten Kategorie gebucht. Laut der Dame am Schalter hätte sie den Suzuki Swift in der Kategorie. Passt schon dachte ich, hauptsache das Ding fährt. Dann fällt der Dame auf, dass ich das Auto in Seattle abgeben würde und wollte mir unbedingt eine höhere Kategorie andrehen, da ich mit dem Kleinwagen ja keinen Berg hochkommen würde. Ich lehnte mehrfach ab, zum Glück. Dafür wurde ich mit einem bitterbösen Blick bestraft. Die Dame schicke mich dann raus zu den Autos, dort kann man sich dann einen Wagen in der jeweiligen Kategorie aussuchen. Als ich dann aber in der Garage stand, war weit und breit kein Kleinwagen zu sehen, die hatten nichtmal eine Parkfläche dafür. Nach kurzer Nachfrage konnte ich mir dann ein Auto aus der Kategorie Midsize auswählen ohne Aufschlag zu zahlen. Ich bin mir sicher die Dame am Schalter wusste ganz genau, dass keine Kleinwagen da sind. So nun fahr ich mit einem noch fast neuen Mazda3 durch die Gegend, genau richtig für die Tour.

Autofahren in den USA ist wesentlich entspannter als in Deutschland. Mag daran liegen, dass man eh nicht schnell fahren darf und es daher keinen Sinn macht andere zu bedrängen oder zu überholen. Die Fahrt aus LA zog sich etwas aber gegen 3 war ich dann bei Sierra. Dort luden wir dann noch 2 andere Hiker ein, die nach Tehachapi wollten. Da wir kein bestimmtes Ziel hatten und wir als Ausgleich für die Fahrt einen Jahrespass für die National Parks bekamen (welchen ich mir so und so holen wollte) ging es also nach Tehachapi. Der Trail verläuft in der Nähe der Stadt vorbei. Für die nächste Zeit wohl das letzte Mal, dass wir in Trailnähe sind.

Wir fanden in der Nähe einen Campingplatz, 20 Dollar die Nacht und damit noch ein recht günstiger. Dafür, dass wir nur unser Zelt aufstellen wollen und es nichtmal Duschen gibt aber schon recht teuer. Zum Glück können wir die Kosten jetzt teilen.

Morgen geht es auf ins Death Valley.


Ein Gedanke zu „Ab auf die Straße

  1. Hallo Anne, das hört sich alles super an. Und die Fotos machen soviel Lust, auch dabei sein zu wollen.😊Viel Spaß weiterhin Ihr drei und ich freue mich auf die nächsten Berichte!
    Liebe Grüße
    Barbara

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