Tag 31 +32 Cabazon

Tag 31 +32 Cabazon

Tagesstrecke: 3.8 Meilen/9.5 Meilen

Nach dem Abstieg am gestrigen Tag waren es keine 4 Meilen bis der Trail einen Highway kreuzte, der nach Cabazon führt. Wir hatten Glück und ein netter Herr drehte extra für uns um und fuhr uns nach Cabazon.

In Cabazon gibt es eigentlich nicht viel außer einer Menge zu Essen. Erst gab es Starbucks. Eric war so glücklich über seinen Kaffee.

Danach gab es den berühmten In and Out Burger. Der war wirklich unglaublich lecker.

Ansonsten bietet Cabazon noch Taco Bells und ein paar andere ungesunde Alternativen. Cabazon existiert eigentlich nur wegen dem dortigen Casino. Da ich so gerne eine Dusche wollte, gönnten wir uns in dem Hotel eine Nacht und Erik versorgte uns letztlich noch mit Pizza.

So kann wandern dann auch aussehen. Da wir unterwegs so viele Kalorien verbrennen, können wir aber zuschlagen wie wir wollen. Ich hab schon etliche Kilos verloren, also immer rein mit dem ungesunden Zeug.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg zurück zum Trail. Leider hatten wir kein Glück und obwohl wir fast eine Stunde an der Straße den Daumen raushielten, mussten wir letztendlich ein Uber nutzen.

Gegen 9 waren wir auf dem Trail und was macht man nachdem man 8000 Fuß von einem Berg runter gestiegen ist? Genau man klettert einen anderen Berg wieder hoch. In den nächsten Tagen würde uns also wieder etwa 7000 Fuß Anstieg erwarten. Die etlichen Auf- und Abstiege zwischendrin nicht mitgezählt.

Die ersten 2 Meilen gingen recht flott, dann fing es an wirklich richtig heiß zu werden. Obwohl wir uns auf dem Weg zu einer Windfarm befanden und der Wind ordentlich blies ächzte ich bei ca. 35 Grad. Zum Glück gab es bei der Windfarm extra für die Hiker Schatten und kaltes Wasser. Im Büro konnte man sich noch ein bisschen mit Mikrowellenessen versorgen. Wir machten ca 3 Stunden Pause und hofften es würde ein bisschen kühler werden. Aber bis die Temperaturen merklich sanken, dauerte es noch etwas. Der Anstieg nach der Windfarm zwang mich fast in die Knie und ohne Erik, der mich anfeuerte hätte ich mich wahrscheinlich einfach trotzig hingesetzt und hätte mich keinen Meter mehr bewegt.

Danach ging es wieder bergab und am Abend erreichten wir kurz vor Sonnenuntergang Whitewater Preserve. Eine wunderbare Oase in der Wüste. Platz zum zelten, Toiletten mit fließend Wasser und sogar ein Pool zum Füße kühlen.


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